Über mich

Hey, ich bin Jenni, und ich habe lange versucht, mich anzupassen, um zu gefallen und Zugehörigkeit zu sichern.

Ich wollte von allen gemocht werden. Nicht zu viel verlangen, nicht zu viel Raum einnehmen, mich nicht zu sehr zeigen. Ich wollte keine Fehler machen und nicht angreifbar sein, denn hinter allem stand die Angst vor Ablehnung. Die Angst, dass Menschen mich verlassen. Also habe ich mich angepasst und wurde ziemlich gut darin, herauszufinden, was andere brauchen. Ich wurde zur perfekten People Pleaserin. Aber in mir begann ein Kampf in dem Moment, in dem ich aufhörte, mir zu erlauben, meine Meinung zu sagen, zu sagen, was ich brauche, gesunde Grenzen zu setzen, laut zu sein, wenn mir danach war, wütend zu sein oder einfach zu tanzen, zu singen und zu fühlen.

Irgendwann hat sich mein Körper gemeldet und Symptome gezeigt, bis ich sie nicht mehr ignorieren konnte. Ich war komplett ausgebrannt, konnte nicht mehr schlafen, meine Gedanken drehten Kreise, mein Kortisol war am Anschlag, und auch mein Magen streikte. Ich hatte großen Heißhunger auf Zucker, weil mir die Süße im Leben gefehlt hat. Und das alles, obwohl ich innere Arbeit gemacht hatte. Ich kannte meine Muster, meine Glaubenssätze und meine Geschichten und kam trotzdem nicht aus der Spirale heraus.

Ich bin zum Arzt gegangen, und alles, was mir angeboten wurde, waren Medikamente. Das hat mir Angst gemacht. Ich habe gespürt, dass mir etwas anderes fehlt. Es hat eine Weile gedauert, aber als ich verstanden habe, dass es die Verbindung zu meinem Körper war, hat sich etwas verschoben. Da bin ich auf die somatische Arbeit gestoßen.

Endlich habe ich angefangen zu leben, was ich vorher nur verstanden hatte. Scham stirbt in Verbindung. Und es darf sein, mich mit dem zu zeigen, was gerade da ist. Und noch wichtiger: Ich kann mich dabei auch selbst halten.

Als ich lange im Kampf-oder-Flucht-Modus steckte, hat mir keine Meditation zu mehr Ruhe geholfen. Die aktivierenden somatischen Sessions haben mich zu mehr Leichtigkeit zurückgebracht, und ich habe meinen Körper und mich endlich wieder gespürt. Durch diese Arbeit habe ich mehr Weite erfahren, mehr Kapazität und mehr Flexibilität. Wie das im Alltag aussehen kann, findest du bei den Angeboten.

Heute halte ich den Raum für Menschen, die sich wieder spüren wollen. Wer du sein willst, entscheidest du.

Meine Haltung

Was du erlebst, hängt auch mit den Menschen, Strukturen und Erwartungen zusammen, in denen du lebst. Deshalb denke ich Gesellschaft, Macht und Zugehörigkeit mit, wenn wir zusammen arbeiten. Für mich gehören persönliches Wachstum und Verantwortung füreinander zusammen.

Mein Weg

Mein Weg führt von der Rechtsanwaltsfachangestellten über die Pädagogin zum Coach für Selbstwert und Selbstannahme (Herzwärts und Heilwärts) und zur zertifizierten somatischen Prozessbegleiterin (SOMA AKADEMIE).

Ich bilde mich laufend weiter und lerne nie aus, denn wir sind immer Lehrende und Lernende zugleich.

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